Die Stromversorgung im Endausbau wird über zwei getrennte Stromnetze realisiert, wobei jede einzelne Anbindung die Gesamtleistung des Rechenzentrums bei Bedarf allein tragen könnte. Die Versorgung selbst erfolgt über eine der beiden Leitungen. Sollte es zu einem Ausfall der aktiven Anbindung kommen, übernimmt automatisch die andere (Cold Standby). Für den Ernstfall stehen USV-Systeme in 2N-Konfiguration sowie zwei getrennte Generatorstationen für die Stromversorgung bereit. Der Übergang erfolgt unterbrechungsfrei. Die Stromverfügbarkeit beträgt – abhängig vom Kundenwunsch – in der Regel 99,999% und ist in den Service Level Agreements (SLAs) verbindlich geregelt.
Ein sogenanntes „Very Early Smoke Detection Alarm” (VESDA)-System erkennt Brandgefahren, wie beispielsweise ein schmorendes Kabel, bereits im Vorfeld. Im Brandfall wird das Rechenzentrum mit Inergen-Löschgas geflutet. Das Löschgas Inergen bindet den Sauerstoffanteil in der Luft, wodurch zwar der Brandherd erstickt wird, für Mensch und Equipment aber keine Gefahr besteht. Ein flächendeckendes, sensibles Leckagesystem alarmiert zudem, wenn Wasser aus einem Kreislauf austreten sollte.
Was die Versorgung betrifft, ist Frankfurt5 – so der Name des Rechenzentrums – autark von den anderen Einrichtungen in Frankfurt. Durch den Interxion-eigenen Glasfaserring wird das neue Rechenzentrum jedoch voll in den Campus integriert, und es können problemlos verschiedenste Verbindungen in die Rechenzentren Frankfurt1, Frankfurt2, Frankfurt3 und Frankfurt4 sowie zum Antennenpark geschaltet werden. Die Carrier-Anbindung wird redundant von den beiden großen Carrier-Trassen aus der Hanauer Landstraße und aus der Weismüllerstraße erfolgen.
Selbstverständlich ist auch in Frankfurt5 die Klimatisierungsinfrastruktur redundant aufgebaut. Für einen ausfallsicheren Betrieb und eine maximale Lebensdauer der Geräte ist es von größter Bedeutung, dass im Rechenzentrum klimatische Optimalbedingungen herrschen. Alle Systeme sind auf dem neuesten technischen Stand, vor allem bei den Klimaanlagen macht sich das durch eine deutliche Effizienzsteigerung bemerkbar.
Autorisierte Mitarbeiter oder Partner unserer Kunden haben an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Zutritt zum Rechenzentrum. Für einen permanenten Zutritt autorisierte Personen erhalten eine Zugangskarte mit Lichtbild und können daraufhin zu jeder Tages- und Nachtzeit die Rechenzentren betreten. Nur durch die Kombination aus Zugangskarte und dem passenden biometrischen Merkmal, das bei jedem Zutritt abgefragt wird, wird der Zugang zum Rechenzentrum freigegeben. Um ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu garantieren, werden zwei unterschiedliche Zutrittssysteme eingesetzt, die unabhängig voneinander arbeiten. Die Rechenzentren selbst werden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr von speziell ausgebildetem Sicherheitspersonal bewacht und sind zusätzlich über Einbruchmeldeanlagen gesichert. Darüber hinaus erfolgt an allen kritischen und wichtigen Bereichen Kameraüberwachung mit Videoaufzeichnung. Die Videoaufzeichnungen werden mindestens ein Jahr lang archiviert. Um maximale Sicherheit zu garantieren, bietet Interxion ein umfassendes, mehrstufiges Sicherheitssystem.
Quelle: interxion, Frankfurt – Fotos vom Rechenzentrum: interxion, Frankfurt
Das iquer.net Hosting im Frankfurter Rechenzentrum besteht aus folgenden Komponenten:
iquer.net verwendet qualitativ sehr hochwertige Server-Hardware, die optimal auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt ist. Wir legen großen Wert auf Marken-Hardware und lassen jeden neuen Server im “Build to Order”-Prinzip exakt für unsere Zwecke von einem der renommiertesten Serverlieferanten assemblieren. Auch im Netzwerkbereich setzen wir auf bewährte Produkte namhafter Hersteller. Außerdem stehen jederzeit ausreichend Redundanzen und Reserven zur Verfügung, um hardwareseitige Ausfallzeiten zu minimieren und auf Performance-Engpässe schnell reagieren zu können. Die Hardware wird kontinuierlich aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten.
Als Standard-Betriebsystem der Server setzt iquer.net hauptsächlich CentOS in der aktuellen Distribution ein, die auf der Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux aufbaut. Für spezielle Serverkonzepte komplexer und supportintensiver Applikationen setzen wir Red Hat Enterprise Linux in der aktuellen Version inklusive Support-Verträgen seitens Red Hat ein. Virtualisierung geschieht mit Xen respektive Xensource / XenCitrix / KVM in der aktuellen Version. Das Monitoring wird hauptsächlich durch Nagios sichergestellt.
iquer.net GmbH & Co KG, Klingenderstr. 5, 33100 Paderborn, Deutschland, FON: 05251-777418-0, FAX: 05251-777418-99, info [aet] iquer [dot] net
Internetservice-Provider (ISP) - Managed Businesshosting im ISO27001-zertifizierten Rechenzentrum in FFM - Managed Inhouse-IT
www.managed-business-hosting.de - www.managed-inhouse-it.de
Leistung - Verfügbarkeit - Sicherheit
